Das ist wie in anderen Bereichen auch: Wenn ich ein Wohngebiet entwickeln will, dann gibt es Anforderungen, in denen ideelle Aspekte wie z.B. sozialer Wohnungsbau, Mobilität und Umwelt gegenüber wirtschaftlichen und technischen Aspketen abgewägt werden müssen. (und auch dort wird über "ideologische Diskussionen" geschimpft).

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twitter.com/mike_graf/status/1

Eine gute Ausschreibung setzt ein Ziel und eine Vorstellung davon, was man kurz-, mittel und langfristig erreichen will, voraus. Und dort muss man dann auch Ziele gegeneinander abwägen, z.B. welche Bedeutung man Aspekten wie digitaler Souveränität, Lockin-Effekten oder technischer Umsetzung zuweist.

Und bei diesen Abwägungen ist man selbstverständlich auch bei Wertevorstellungen, es ist nicht möglich diese auszublenden.

a_siebel boosted

Das erschreckende an der #corona Pandemie ist, das sie das perfekte Model abliefert wie unsere Gesellschaft mit Problemen umgeht. Diese Parallelen zu Klimawandel, Fleischkonsum, Flüchtlingen, $problem sind schon verblüffend.

1. Ich bin nicht schuld. Ich halte mich doch an alle regeln.
2. Was kann ich als Einzelperson da schon machen.
3. Warum soll ich verzichten wenn sich alle anderen nicht dran halten.
4. Bringt doch eh alles nix

#SarsCoV2 #covid19 #covid #gesellschaft #pandemie

Streng genommen ist der Verweis auf "ideologische Diskussionen" kein Argument, sondern Polemik.

Hier ist es wieder, das gute alte Ideologie Argument: twitter.com/mike_graf/status/1

Und es gilt weiterhin: Wer Weltanschauungen im Prozess wie man Digitalisierung gestaltet werden kann, ausblendet, vertritt damit letztendlich auch eine Ideologie.

"Die vollkommene Anpassung des Bewusstseins und seine objektive Unfähigkeit, sich Alternativen zum Bestehenden auch nur vorzustellen, ist die Ideologie der Gegenwart."
(Herbert Schnädelbach)

Mal wieder einen Blick auf den Tiobe-Index geworfen: tiobe.com/tiobe-index/ - Python scheint gerade auf der Überholspur zu sein.

Edge ist seit heute auf Linux verfügbar. Prinzipiell nichts besonderes, aber eine Sache finde ich interessant: Mit Edge kommt offenbar auch die Engine für Annotationen mit zu Linux (ist diese Open Source?) und erweitert die bisher noch recht limitierten Möglichkeiten unter Linux mit Handschrift zu arbeiten.

An sich finde ich diese Haltung gut. Ich frage mich aber, ob er damit auch die Haltung seiner Kollegen @phwampfler und @DejanFreiburg einschließt? ("Stichwort: 'ideologische Diskussionen')
twitter.com/mediendidaktik_

a_siebel boosted

»Kleinere Unternehmen klagen über unfairen Wettbewerb durch die großen Digitalplattformen. Die Bundesnetzagentur schlägt nun einen europäischen Regulierungsrahmen vor, um ihre Position zu stärken.«
m.faz.net/aktuell/wirtschaft/d

Jedesmal wenn ein Lehrer oder Didaktiker davon spricht, dass man "ideologische Diskussionen" vermeiden müsse und dafür Beifall erhält, sterben die letzten Funken des Bildungsideals in unserer Gesellschaft.

Was ich nicht verstehe: Lorz erklärt Schulen seien keine Treiber der Pandemie. Gleichzeitig heißt es, dass in 60% der Fälle eine Rückverfolgung gar nicht möglich sei, während die Zahlen explodieren.

=> Eigentlich weiß man gar nicht mehr, was die Pandemie zur Zeit treibt.

Hier ein Beispiel für die typische Abwägung Datenschutz<->gute Bildung.
twitter.com/MAlpoguz/status/13

Was gerne vernachlässigt wird ist die eigentliche Prämisse: Was sind eigentlich die Aspekte von "guter Bildung", die nur mit den Big5 und/oder unter Missachtung von Datenschutz erzielt werden können?

grafm.net/2020/10/16/videokonf

Videokonferenzlösungen sind der Bereich in denen die großen Tech-Unternehmen glänzen können, auch weil man mit den Clouds nahezu grenzenlose Skalierbarkeit im Rücken hat.

Gleichzeitig sollte allen Beteiligten auch bewusst sein: Videokonferenzen werden nach Corona im Bildungswesen nur noch eine Nische sein, d.h. hier geht es wirklich nur um eine Übergangslösung.

a_siebel boosted

Alle Hürden sind überwunden, der BfDI ist ab jetzt auch als Behörde auf Mastodon aktiv. Hier werden wir aktuelle Informationen und Stellungnahmen veröffentlichen. Und nein, wir sind hier nicht privat unterwegs 😉

Zur Info: Ich lese weiter hier (auf Twitter und im twlz) mit und like auch hier und da mal etwas. Wer mit mir über ein Thema diskutieren möchte, der folge mir auf Mastodon: @a_siebel bildung.social

twitter.com/ciffi/status/13169

Die Behauptung funktioniert nur dann, wenn man Schule und Bildung als in sich geschlossenes System nicht im Kontext von Gesellschaft betrachtet.

Ein "historischer Tag für die Bildung in Deutschland" so Hubig: zdf.de/nachrichten/politik/kul

Schaut man auf die Liste der Beschlüsse, dann sieht es eher so aus, dass nur das beschlossen wurde, was keinem Weh tut. Am Bildungswesen wird dies wenig ändern.

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