#SocialMedia: „Der Staat muss Followern nicht hinterherjagen“

Auf unserer Mastodon-Instanz bawü.social tröten derzeit über 40 öffentliche Stellen, die einen Account beim @lfdi eingerichtet haben. Wir sind sehr glücklich darüber und zufrieden, dass mittlerweile vielen klar ist, dass Social Media viel mehr ist als nur #Facebook, #Instagram, #Twitter und #TikTok.

euroacad.eu/artikel/social-med

@lfdi Hm, für solche Öffentlichkeitsarbeit sollte man schon Kommunikationskanäle mit der größtmöglichen Reichweite nutzen.
Wer Mastodon als Medium für solche Zwecke wählt, kann im Grunde auch wie früher den Schaukasten für öffentliche Bekanntmachungen am Rathaus reaktivieren.
Zusätzlich zu den anderen Netzwerken mag das sinnvoll sein. Als einziger Kanal sicher nicht.

@th_willenbrink
Genau das tun wir: die größte #Resonanz haben nach wie vor die klassischen Medien, TV und Print. Dort sind wir mit unserer #Öffentlichkeitsarbeit präsent.
Dazu kommen eine #Homepage mit sehr hohen Zugriffszahlen und ein #Newsletter mit mehr als 5.000 AbonnentInnen.

Und das tun wir nicht für „Reichweite“, sondern weil das unsere Aufgabe als öffentliche Stelle ist.

Niemand der sich um Kommunikation und Resonanz bemüht, ist auf gewerbliche #Socialmedia angewiesen.

@lfdi @th_willenbrink 5.000 Abonnent:innen bei 11.100.394 Einwohner:innen? Ohne Reichweite, egal welches Netzwerk genutzt wird, erreicht man die Mehrheit der Menschen nicht. Man muss die Menschen dort abholen wo sie sind. Qq

Man kann natürlich im Elfenbeinturm sitzen, die Realität ausblenden und sich darüber wundern, warum das eigenen, sehr wichtige Thema auf so wenig Resonanz stösst.

@ruoff
Das Ding ist: Facebook und Twitter zu nutzen ist für eine Behörde illegal, das sollte also gar nicht in Betracht kommen, schon gar nicht für eine Behörde, die eigentlich dafür da ist, dieses Verbot durchzusetzen.
@lfdi @th_willenbrink

@albert_magellan @lfdi @th_willenbrink was "illegal" ist, ist aktuell reine Auslegung, solange es kein höchstrichterliche Entscheidung gibt. Auch die DSGVO wird unterschiedlich ausgelegt. Und solange der Gesetzgeber die Weitergabe von personenbezogenen Daten für Auskunftszwecke an Dritte erlaubt und insgesamt wenig unternimmt um den Datenhandel usw. zu unterbinden, bin ich, was die Aktivitäten der Datenschützer betrifft, sehr gezwiespalten. Geht es 1/n

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@ruoff
Dass Facebook und Co. illegal sind, ist seit dem -Urteil des EuGH klar. Und es ist auch recht klar, dass eine Behörde als Inhaber eines Profils für die Verarbeitung mitverantwortlich ist, also auch rechtswidrig handelt.
@lfdi @th_willenbrink

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