Ich tröte ja viel tagesaktuell Schreckliches, Zeitgeschehen, welches einen (zumindest mich) auch öfter einmal deprimiert zurücklässt und hadere dann etwas damit, versuche zum "Ausgleich" Positives hinterher zu schieben.

„Positiv denken“, „Krisen als Chancen sehen“, „optimistisch bleiben“.

J. M. Schreiber "erteilt [...] derartigen Glücksimperativen eine Absage.

Ein Gespräch über depressiven und die Kraft der ."

via @philomagde :mastoread: (philomag.de/artikel/juliane-ma)

/2
"Glück ist zu einer Form von sozialem Status geworden, den wir anderen laufend kommunizieren müssen. Bleibt dieses Signalisieren von Positivität aus, wird das von außen sofort als problematisch angesehen. Glück ist vermeintlich zum Normalzustand geworden und alles „darunter“ ist defizitär."

/3 "Hat der Kult des Positiven auch politische Auswirkungen?

Verheerende, denn gesellschaftlich können wir praktisch nichts verändern, wenn sich Menschen nicht als Kollektiv und voneinander abhängig begreifen, sondern glauben, alle Erfolge selbst errungen zu haben, und dann umgekehrt auch selbst für alle Probleme verantwortlich zu sein."

Stichwort: - Lieblingsnarrativ der FDP 🤡

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