begann als heimliche Aussat und Form des politischen Protests und Verschönerung tristen Graus in Großstädten und auf öfftl Grünflächen. Inzwischen pflanzen wilde Gärtner:innen auch Nutzpflanzen an und erobern so nicht genutzte Flächen zurück.

Den Ursprung fand in London 2000 mit einer Aktion um „die Straßen zurückzuerobern“.

Weitere spannende Hintergründe von „Verschönerung durch Pflanzen“ sind im Buch „Guerilla Gardening“ von Richard Reynolds zu lesen.

In vielen 🇩🇪 Städten sind auch wilde Gärtner:innen unterwegs. Oft wird dies von städtischer Seite wohlwollend hingenommen, da deren Budget für die Pflege öffentlichen Grüns schrumpft. Wichtig ist, dass die Pflanzen heimische Pflanzen nicht stören.

Offiziell ist illegal, denn beim öffentlichen Bepflanzen ohne einer Genehmigung droht eine Anzeige: Unsachgemäße Anpflanzung kann Lebensräume schädigen.

🌱Ihr wollt auch loslegen, vielleicht aber doch lieber legal? Probiert dann eine Baumscheibenpatenschaft.

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