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#abitur

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Ein Tag. Kein echter Unterricht. Trotzdem 9,5 Stunden.

So.

Als Genehmigerin kurz nach 7 Uhr schon telefoniert, Entscheidungen begründet. Kurzer Schulweg, direkt mit Jacke in den Prüfraum. Selbst ab 7:45 Uhr Profilabitur in Biologie schreiben lassen, das letzte Mal vor dem Zentralabitur in #eduSH. Zum Glück sind alle da und fühlen sich gesund.

Erste Doppelstunde Aufsicht, NTA-Schülys extra motiviert/angesprochen. Ablösung. Erster Kaffee. Herbeigeholt worden. Probleme mit eigentlich geklärten und uneingeschränkt möglichen Toilettengängen des Autisten besprochen (kurzfristiger Aufsichtswechsel war natürlich nicht informiert, Zettel auf dem Pult wurde ignoriert).

Mails als Schulaufsicht geschrieben. Zwei superwichige kollegiale Gespräche geführt. Einem Elternteil geschrieben, dass ich nicht möchte, dass es mich über die IServ-Adresse des Kindes anschreibt, dass dies ganz eventuell nebenbei sogar die Privatsphäre desselben verletzt. Pullern nicht vergessen. 😉

Zweite Doppelstunde Aufsicht. Alles eingesammelt, die Formalia für die APK vorbereitet. Den Prüfungsraum aufgeräumt, separate Tische zurückgestellt. Schreibmaterialien und Duden ins Sekretariat geschleppt. Vergessene Smartphones und Jacken ausgegeben.

Kurzer Schülerkontakt mit meiner Schach-AG (heute von zwei Referendaren vertreten worden). Kollegin angerufen, zum 50. Geburtstag gratuliert. Zweiter Kaffee. Kollegiales Gespräch als öPRlerin mit einer Vertretungskraft. Wie kann/soll/darf es weitergehen im nächsten Schuljahr?

Alle Arbeiten durchsortiert. Unnötige und leere Zettel entfernt, final nach den 2 Aufgabenvorschlägen getrennt. Nicht nach Aufgaben getrennte Konzeptzettel der Schülys kopiert. Namen ganz manchmal ergänzt. Einen ersten Blick gewagt.

Die EWHs mit der Spalte für die Zweitkorrektur erweitert. 20+3 ausgedruckt. Die beiden Kollegys der Zweitkorrektur schriftlich informiert. Wer will welche Aufgabe korrigieren?

Mein Schließfach im LZ nach vier Wochen Wartezeit auf eine Grundreinigung selbst ausgewischt. Nach dem „großen“ Einbruch wieder eingeräumt, nur unrelevante Unterlagen versteht sich. Bis die Stadt sich rückt… *augenroll*

Feierabend. Nach Hause gehen, endlich an ein normales Getränk denken. Workinghours sagt 9 Stunden 33 Minuten. Lehrer, ständig nur Freizeit, nie Unterricht.

Mastodon öffnen. Feststellen, der Entwurf ist viel zu lang. Jetpack öffnen. Bloggen.

Für die Prüfungsvorbereitung zum haben wir Musteraufgaben und frühere Abiturprüfungen aus einigen Bundesländern zusammengestellt, die dabei helfen den Prüfungsstoff effektiv zu wiederholen. Aus urheberrechtl. Gründen stellen nicht alle Bundesländer ihre alten Original-Abiturprüfungsaufgaben zur Verfügung, dafür aber einige Musteraufgaben.
Außerdem: Umfangreiche Lern- & Übungsmaterialien, um sich optimal auf das vorzubereiten.
bildungsserver.de/schule/pruef

Studium ohne Abitur: Entwicklung und Herausforderungen

Rund 95.000 Menschen in Deutschland haben ohne Abitur einen Hochschulabschluss erworben. Die Zahl der Studierenden steigt – besonders im Medizinstudium. Warum sich immer mehr für diesen Bildungsweg entscheiden.

bildungsspiegel.de/news/studiu

BildungsSpiegel · Studium ohne Abitur: Entwicklung und HerausforderungenVon Redaktion

Vielleicht hilfreich für alle, die dieses Jahr mit einer mündlichen Prüfung im Stile einer Abiturprüfung gesegnet sind. Vor einiger Zeit habe ich versucht, zusammenzuschreiben, was ich als nützlich/ wichtig/ hilfreich empfinde.

#FediLZ#Abitur#Bayernedu

𝗦𝗔𝗩𝗘 𝗧𝗛𝗘 𝗗𝗔𝗧𝗘: Der FTSK lädt zum Schnuppertag ein! 🥳

Am 20. und 21. Mai 2025 könnt Ihr (digital & vor Ort) in die Welt der Sprachen eintauchen, den Campus Germersheim entdecken & erfahren, wie man Sprachen zum Beruf machen kann! 🔎

🔗 Mehr Infos findet Ihr auf unserer Website: fb06.uni-mainz.de/2025/02/20/2

@unimainz @unimainz_events
#UniversityStudent #BachelorsDegree #Studienstart #Studying #StudentLife #Graduation #Studienstart2025 #FTSKGermersheim #StadtDerSprachen #Studygram #Uni #Abitur #Abi

Wiederholen mit Taskcards – gemeinsame Abiturvorbereitung in einer Kultur der Digitalität

Früher haben meine Abiturkurse Referate füreinander gehalten, dabei Lernzettel präsentiert und anschließend miteinander geteilt. Heute arbeiten sie referentiell, gemeinschaftlich und mit Hilfe von Algorithmen – und sind damit ein Stück weit in der Kultur der Digitalität angekommen.

Gemeinsam Wiederholen mit Taskcards

Damit alle Mitglieder meines Kurses sich einbringen, erstelle ich zu Beginn des vierten Halbjahres eine Übersicht über die erwarteten Kompetenzen und verweise auf das Curriculum sowie die Hinweise für das Zentralabitur (Beispiel 2025: Abitur Deutsch in Niedersachsen). Die Schüler:innen sortieren sich dann zu den Themen, die sie interessieren, gut oder weniger gut können etc. So entstehen mit etwas Moderation einerseits arbeitsfähige Gruppen, andererseits ist die Arbeit einigermaßen gleich verteilt.

Dann erstellen die Schüler:innen je nach Absprache und Neigung Lernzettel, PodCasts oder Erklärvideos, je nachdem, was im Kurs kultiviert wurde und als lernwirksam erachtet wurde. Außerdem machen sich die Kurs immer wieder die Taskcards zu eigen und gestalten diese entsprechend:

Beispiel aus dem Abitur in Deutsch 2022.

Lernen als Weg in die Kultur der Digitalität

Da ich im Kurs immer auch kollaborativ und medienproduktiv arbeite (mehr dazu hier), ergeben sich Teile des Taskcards mittlerweile aus dem Kursverlauf. Mein Kurs hat letztes Jahr beispielsweise einen PodCast zum Rahmenthema 3 („Krise und Erneuerung des Erzählens“) gemacht, hier können die Ergebnisse einfach verlinkt werden. So nutzen die Schüler:innen Referentialität, die erste Säule einer Kultur der Digitalität nach Stalder.

Auch die zweite Säule, die Gemeinschaftlichkeit, kommt hier zum Tragen, da sich das gemeinsame Lernen hier immer wieder verselbstständigt – aus dem gemeinsamen Ziel heraus, das Abitur zu schaffen. So arbeiten Schüler:innen gerne an der gemeinsamen Gestaltung (siehe Farbwahl und Struktur im Beispiel oben), aber auch darüber hinaus zusammen: Ich erstelle für die Lernenden immer am Kursende eine Kopie des Taskcards, in der sie weiter zusammen arbeiten können. Im ersten Taskcard unterstütze ich und weise auf falsche Inhalte hin, bin quasi der Faktenchecker. Hier ändere ich das Bearbeitungsrecht mit dem Kursende auf das Leserecht. Dann fällt ihnen diese Rolle der Faktencheckenden im unbegleiteten Taskcard (=Kopie) zu. Das wird nicht immer genutzt, aber akzentuiert immer den Übergang aus meiner (Fakten)Obhut in die (Fakten)Freiheit.

Die dritte Säule der Algorithmizität kommt nur teilweise zum Tragen, da die Schüler:innen natürlich über die Kursinhalte hinaus im Netz nach weiteren Materialien suchen und diese im Rahmen des Kuratierens im Taskcard teilen.

So sind die Schüler:innen erkennbar auf dem Weg in eine Kultur der Digitalität – auch wenn ich da gerne weiter vorankommen wollte.

Für mehr Leistung ohne Normalverteilung – Anmerkungen zur Bewertung

Da die Schüler:innen gemeinsam an diesem Projekt „Wiederholung“ arbeiten, kann ich dieses auch als Teilleistung bewerten. Dadurch zeigen sich spannende Effekte:

  • Immer wieder habe ich nahezu ausnahmslos sehr gute Ergebnisse – vor allem, wenn sich ein Sog im Kurs ergibt, sodass alle an einem Strang ziehen. An dieser Stelle ist es dann möglich, sehr gute Noten für alle zu erteilen, was in der Aufmerksamkeitsökonomie des Unterrichtsgespräches nie möglich ist.
  • Aber starke Schüler:innen ruhen sich bisweilen auf ihren Lorbeeren aus, da sie sich nicht in diesen Sog einfügen, bisweilen sogar Vorbehalte gegen diese gemeinsame Arbeit haben. Hier zeigt sich meines Erachtens immer wieder der antrainierte Konkurrenzdruck.

Ausblick: Taskcard über den Kursverlauf

Spannend ist für mich im nächsten Schritt, das Taskcard über zwei Jahre zu führen; ähnlich wie ich früher Kurse motiviert habe, reihum Protokoll zu schreiben. Allerdings bin ich mir da nicht sicher:

  • Das Taskcard in der jetzigen Form ist eine Retrospektive und unterscheidet abiturrelevante Themen von sinnvollen, aber (für die Abiturprüfung) irrelevanten Lernwegen. Inwiefern solch eine Transparenz immer hilfreich ist, lässt mich grübeln.
  • Der Sog der Motivation ist stark über 2-3 Monate. Ob dieser sich über 2 Jahre aufrecht erhalten lässt, da bin ich mir nicht sicher.
  • Zugleich entsteht die Gemeinschaftlichkeit erst in der Teamleistung mit einem gemeinsamen Ziel.
  • Außerdem müsste ich dann sehr konsequent ausgehend von den Curricula und Hinweisen aus anmoderieren. Induktive Abenteuer, sich beispielsweise über Lesejournal- und Portfolioarbeit einer Lektüre zu nähern, würden deduktiven Herangehensweisen zum Opfer fallen, wenn wir immer vom Lernziel aus denken.

Ich glaube, eine zweijährige Arbeit wäre dann sinnvoll, wenn ich in meinen Kursen von Beginn an ein entsprechendes MindSet habe. Aktuell erarbeite ich mir das über zwei Jahre – und erst dann bietet sich diese Form der Wiederholung im Taskcard an.

cc by Niels Winkelmann

Knapp 20 Jahre nach meinem #Abitur hat mich meine alte Schule zum Tag der #Berufsorientierung eingeladen, um über meinen Werdegang zu sprechen. Meinen ersten Rechner habe ich 1994 geschenkt bekommen, 1995 ging es damit das erste Mal ins Internet, 1998 habe ich damit begonnen, erste kleine Softwareprojekte zu entwickeln – nur um am Ende trotzdem #Jura zu studieren. Warum es gar nicht so sehr darauf ankommt, was man macht, sondern wie man es macht, erzähle ich im Interview:
intrapol.org/2025/01/29/erste-