Wenn sich Bj├Ârn H├Âcke mit Friedenstaube und dem Slogan "Frieden schaffen ohne Waffen" zeigt, demonstriert er vordergr├╝ndig gegen deutsche an die . Aber eigentlich geht es ihm um Diskurspiraterie. Er klaut die Symbole des und m├Âchte sie dadurch entwerten. Das passt genau zur Zersetzungsstrategie |s, der erreichen will, dass man (im Westen) nicht mehr wei├č, woran man glauben soll. Dann ist der Weg frei f├╝r seinen .

Volker Wei├č: Das Russlandbild der deutschen Rechtsextremen hat nichts zu tun mit dem realen . Hier wird eine heimliche Sehnsucht nach dem "Osten" als mystischer Ort und Gegenpol zu Rationalismus und Aufkl├Ąrung deutlich. Der Westen sei "dekadent" und zum Aussterben verurteilt, w├Ąhrend der "Osten" f├╝r "Innerlichkeit" und Zukunft stehe.

lpb-bw.de/einzelansicht-aktuel

Xinjiang Police Files

Unprecedented evidence from internal police networks in ChinaÔÇÖs Xinjiang region proves prison-like nature of re-education camps, shows top Chinese leadersÔÇÖ direct involvement in the mass internment campaign.

https://www.xinjiangpolicefiles.org/

Rainer Goldt: Iwan , der 1933 die Macht├╝bernahme |s begr├╝├čte, behauptete 1950, der wolle mithilfe der unter der Parole "F├Âderalismus" zerst├Âren. In der Allunionsausstellung im Norden Moskaus gibt es einen Geschichtspark mit 300 Zitaten zur russischen Geschichte; allein 10 Tafeln dort geh├Âren Iwan Iljin. Bei Iljin ist Diktatur eine legtime Verteidigungsform gegen die angeblich aggressive , um Anarchie zu vermeiden. Davon l├Ąsst sich leiten.

HistoryPod: 24th May 1943: Josef Mengele, the Nazi Angel of Death, transferred to Auschwitz #otd #history
buff.ly/3MMoMzZ

Raimar Wagner: hat seit 2019 eine proeurop├Ąische Ministerpr├Ąsidentin: Maia Sandu. ├ťber 51% f├╝r PAS, eine proeurop├Ąische Partei. Regierung reformbereit, ├╝berall fehlt es aber an Fachkr├Ąften, viele junge, hochqualifizierte Leute im Ausland.

Raimar Wagner: Die Fl├╝chtlingslage in ist dramatisch. Bei 2,5 Mio Einwohnern hat das Land 100.000 Fl├╝chtlinge aus der aufgenommen. Regierung und Zivilgesellschaft haben Menschlichkeit gezeigt, trotz der Armut im Land, 600 ÔéČ Durchschnittseinkommen. Grund: Angst vor . Moldova hat sehr unter der UdSSR gelitten. Erinnerung daran sitzt tief. Der Schmerz wurde mit dem 24.2. (Angriff Russlands auf die Ukraine) wieder aktiviert.

Raimar Wagner: Warum hat nicht anerkannt? Da kann man nur spekulieren: Eine Anerkennung w├╝rde zu staatlichen Verpflichtungen (z.B. Renten oder Wirtschaft) f├╝hren. "Eingefrorene Konflikte" sollen Instabilit├Ąt schaffen und immer dann aktiviert werden, wenn es den Pl├Ąnen Putins dient.
(Live-Talk der Friedrich-Naumann-Stiftung, 24.5.2022)

@GiColani Ich fand diesen Beitrag ├╝ber die russische Armee aufschlussreich.

Ich komme urspr├╝nglich aus Moldawien (Transdnistrien genauer gesagt) und wei├č noch, was mein Vater und Onkel mir ├╝ber die grausame Armee dort erz├Ąhlt haben. Grausam zu eigenen Soldaten. Alle meine Mitsch├╝ler sind studieren gegangen oder sind abgehauen, damit sie nicht in die Armee m├╝ssen. Weil man dort st├Ąndig misshandelt wird.

youtube.com/watch?v=pJXjr2CKMH

R├╝diger von Fritsch ├╝ber die Gr├╝nde f├╝r das Handeln |s.
1. hat den Zusammenbruch der (in der R├╝ckprojektion gleichgesetzt mit dem alten Russischen Reich) nicht verkraftet.
2. Die Neuorientierung von V├Âlkern am Rande Russlands wird von Putin als "gro├čer Plan des Westens" ("Einkreisung") wahrgenommen.
3. Das entspricht der Denkweise eines geschulten KGB-Offiziers und autorit├Ąren F├╝hrers, der unkontrolliert auch das eigene Land mit Repression regiert.
deutschlandfunkkultur.de/ukrai

Frithjof Benjamin Schenk: Gr├╝nde f├╝r die Brutalit├Ąt der russischen Truppen in der :
1. Gewaltkultur in der russischen Armee
2. Entmenschlichung durch ("Faschisten")
3. : Einsch├╝chterung aller m├Âglichen Gegner; Verhinderung des weiteren "bequemen" Lebens, z.B. durch Ausl├Âsung von Fluchtbewegungen oder Hungerkrisen.

Frithjof Benjamin Schenk: Sp├Ątestens nach der Wahl |s 2019 wurde f├╝r klar, dass alle bisherigen Versuche, das -Projekt in der zum Scheitern zu bringen, nicht funktioniert haben. Daher sah er nur noch das Mittel des |s.
So wie es gelang, die zivilgesellschaftliche Bewegung in in kurzer Zeit niederzuschlagen, sollte auch der Krieg gegen die Ukraine ein kurzer werden.
srf.ch/audio/kontext/kultur-ta

Kristina Spohr: "Das Narrativ der russischen Dem├╝tigung hat entscheidenden Einfluss auf |s heutige Argumentation f├╝r den Angriff auf die .
Wenn ich daran glaube, dass Russland den Anspruch hat, eine Gro├čmacht zu sein, dann muss das irgendwie wiederhergestellt werden."
bpb.de/mediathek/podcasts/apuz
Also zuerst: Anspruch auf Gro├čmachtstatus (mit Hegemonie); dann die Erfahrung der Aufl├Âsung der ; dann die Suche nach den Schuldigen au├čerhalb Russlands; dann Revisionspolitik und .

"Die nationalsozialistische Weltanschauung macht es ihren Angeh├Ârigen unm├Âglich, mit einer anderen Weltanschauung auch den geringsten Kompromiss einzugehen. Wenn sie es dennoch tut, so liegt nur Taktik vor. Sie r├Ąumt keinem anderen ein irgendwie geartetes neben sich ein, noch erkennt sie ein bestehendes Recht neben sich an. Deshalb sind alle Verhandlungen in ihrem Endziel zum Scheitern verurteilt."
(Konrad Graf von Preysing, Bischof von Berlin, Oktober 1937)

"Er akzeptierte nicht, dass die Staatsf├╝hrung den Tod von Tausenden von Menschen in Kauf nahm, nur um weiter Bomben zu testen. Furchtlos stellte er den Machthabern unbequeme Fragen. Vom Kampf f├╝r Menschenleben war es nur noch ein kleiner Schritt hin zu seinem Eintreten f├╝r ."

dissident.dekoder.org/andrej-s

Die Nationalisten |s unter F├╝hrung |s haben sich eine "russische Welt" konstruiert. Sie bestimmen, wer wie dazu geh├Ârt und wer nicht. Durch die Realisierung der Konstruktion im gegen die st├╝rzen sie viele ins Ungl├╝ck. Dazu ein Feature von J├╝rgen Buch auf WDR5:
www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung

"Wir sind hinter den fortgeschrittenen L├Ąndern um 50 bis 100 Jahre zur├╝ckgeblieben. Wir m├╝ssen diese Distanz in 10 Jahren durchlaufen. Entweder bringen wir das zustande, oder wir werden zermalmt."
(,1931)

"Es sind jetzt fast 4 kostbare Jahre vergangen. Es gibt keinen Zweifel, da├č wir schon heute ... zum Teil ... vom Ausland restlos unabh├Ąngig sein k├Ânnten. [...]
I. Die deutsche Armee mu├č in 4 Jahren einsatzf├Ąhig sein.
II. D. dt. Wirtschaft mu├č in 4 J. kriegsf├Ąhig sein."
(,1936)

In die Marienkirche in Chociwel ├╝ben Schulkinder, wof├╝r, das wei├č ich noch nicht. Der Pfarrer im schwarzen Rock lauft hin und her. Einige M├╝tter sitzen lustlos in die Kirchb├Ąnke und warten. Neben der Kirche sind Gesch├Ąfte, ein Fris├Âr, ein Supermarkt. Die Wohnbl├Âcke ├Ąhneln sich, alles ist einfach aber irgendwie strahlt es Zufriedenheit aus.

#polen #kirche #aufdemland

"1954 besa├č das Ministerium f├╝r ├Âffentliche Sicherheit [in ] ein Karteikartenarchiv ├╝ber 'kriminelle und verd├Ąchtige Elemente', in dem fast ein Drittel der erwachsenen Bev├Âlkerung erfasst war. Ein gro├čer Teil der Angaben stammte von 85.000 Informanten aus allen Bereichen und Ebenen der Gesellschaft."

(Ian Kershaw: Achterbahn Europa, BpB, Bonn 2020, S. 182)

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