#FediLZ #BlueLZ #PhysikEdu #MintEudu #Physik #iteachphysics
Wir hatten an unserer #Schule eine SchilF zu verschiedenen Sensoren im #Physik #Unterricht. Wir haben uns die Sensoren von Leybold (Cassy), Pasco und Vernier genauer angeschaut.
Welche System habt ihr an Eurer Schule im Einsatz? Wo liegen Vorteile aber vielleicht auch Fallstricke bei den von Euch verwendeten Sensoren?
Ich bin für Eure Erfahrungswerte sehr dankbar…
@lutz_ Pasco hat eine Python-Bibliothek für ihre Sensoren veröffentlicht (ich habe sie nur selbst noch nicht genutzt). Da das anscheinend zukünftig die Sprache der Wahl in BW sein soll, interessant für NWT (bzw. NIT) und natürlich andere (MINT-)Fächer.
@hcszt
Wir benutzen seit vielen Jahren Pasco-Sensoren, eine Mischung aus den alten blauen mit passendem Bluetooth-Adapter und den neuen weißen. Bisher ist erst ein Sensor kaputt gegangen, und das bei einem günstigen Preis.
Läuft gut, SuS kommen gut mit Sensoren und App zurecht.
Genial sind schon bei den Kleinen die Ultraschallsensoren kombiniert mit der MatchGraph-App. Diagramme nachlaufen macht allen Spaß und seitdem kommen sie viel besser mit s-t-Diagrammen zurecht.
@lutz_
@magicR @lutz_ Beim Blauen Vogel früher, jetzt Schmetterling ist Dan Burns (https://bsky.app/profile/kilroi22.bsky.social) unterwegs, der vermutlich alles zu den Sensoren weiß. :)
(Ich habe ihn hier noch nicht gefunden, AFAICR)
@lutz_ Wir haben erst vor einigen Wochen eine ganze Armada von Sensoren geliefert bekommen; bei uns sind es die SMARTsense-Systeme von Phywe geworden. Ich kann dir zu denen aber bislang nicht viel sagen. Allerdings fürchte ich, dass irgendwann der Support für die zugehörigen Apps eingestellt wird und wir dann vor allem einen Haufen Elektroschrott haben. Quelloffene Apps/APIs oder auch nur Linux-Unterstützung scheint es nämlich nicht zu geben.
@lutz_ Neulich habe ich hier zum ersten Mal von Laborino (https://uksph-v-la035.physik.uni-kiel.de/autogenerated-96/) gehört. Da finde ich das Konzept interessant. Wie "unterrichtstauglich" die kleine Kiste am Ende aber ist, weiß ich nicht.
@peksor #FediLZ #BlueLZ #PhysikEdu #MintEudu #Physik #iteachphysics
Das ist ein interessantes Konzept. Das werde ich mal im Auge behalten…
@peksor @lutz_ An der Université Paris-Saclay gab es dazu von La Physique Autrement während der Pandemie schon ein Projekt. Mittlerweile recht schön auch auf Deutsch dokumentiert: https://astro-lab.app/arduino-und-phyphox/
Beide erfüllen ihren Zweck (im Rahmen der Möglichkeiten vom Nano 33 BLE Sense).
#FediLZ #BlueLZ #PhysikEdu #MintEudu #Physik #iteachphysics
Das Risiko des Elektroschrotts nach einigen Jahren ist immer gegeben.
Deswegen überlegen wir, die #Physik der #Sekundarstufe 1 mit der #Handy #App #phyphox abzudecken. Für die Standard-Versuche in der Mechanik kommt man mit Videoanalyse #Viana recht weit.
Auf diese Weise kann viel mit Schülerhandys gearbeitet werden. So produzieren wir keinen zusätzlichen Elektroschrott… ;-)
Wie läuft das bei Euch Physik-Lehrer:innen?
@wasesha @peksor #FediLZ #BlueLZ
Nach meiner Erfahrung (Gymnasium, BW) kannst Du davon ausgehen, dass nahezu alle SuS ein Handy zur Verfügung haben. Die meisten Handys der SuS sind deutlich aktueller als die Handys der sie unterrichtenden Lehrer:innen.
In einem Fall haben wir dann einfach phyphox auf dem Handy des Vaters oder der Mutter installiert. So konnte das Kind dann auch zu Hause experimentieren…
@wasesha @lutz_ @peksor Free Software, FTW!
Ad Mikrocontroller ein Hinweis auf https://phyphox.org/de/pool/#ble, u.a.: manche Lehrkräfte stellen bereits Anleitungen zum Selbstbau ins Netz.
@lutz_ Wir haben alles von Pasco. Die App dazu ist nach kurzer Einarbeitung einfach, die Anbindung über Bluetooth recht gschmeidig.
@mojoweiss #FediLZ #BlueLZ #PhysikEdu #MintEdu
Können die aufgenommenen Daten der Pasco-Sensoren problemlos exportiert werden, so dass sie in anderen Apps (z.B. #GeoGebra) weiter verarbeitet werden können?
Wie machst Du das konkret in Deinem Unterricht?
Mir reicht oft die Zeit nicht. Die Aufnahme der Messdaten erfolgt im Unterricht, für die vollständige Auswertung reicht die Unterrichtszeit nicht immer aus…
@lutz_ Meist genügt mir aus den gleichen Gründe des Zeitmangels die grafische Darstellung, die die App gleich liefert (z.B. t-v- Diagramm, t-a-Diagramm), die ich meist mit Screenshot exportiere. Ein Sensor bleibt immer eine Blackbox, deshalb gehe ich hier lieber nicht ins Details, sondern investiere die Zeit in Lernexperimente (Schülerversuche klingt immer so missverständlich )
@lutz_
Weil es gut zum Thema passt: An der Uni Tübingen gibt es von der Chemie- und Physikdidaktik eine Fortbildung zum Thema „Digitale Messwerterfassung“. Was ich daran spannend finde: Dass auch Versuche mit Microcontrollern gemacht werden, und man so nicht auf Black Boxes angewiesen ist, die Messhardware oft darstellt. Bin gespannt darauf und gebe weitere Infos per dm weiter. Die Teilnehmenden-Zahl ist beschränkt und ich kann das als Teilnehmerin jetzt nicht unbegrenzt bewerben.
@lutz_
Aus der Einladung: „Zudem bieten wir einen Selbstlernkurs an, indem man sich zu unterschiedlichen digitalen Medien
fortbilden kann. Die Einführung, sowie das Mikrocontrollermodul sind auch für Chemielehrkräfte
geeignet. Den Kurs erreichen Sie über:
https://imoox.at/course/digitalerPhysikunterricht
Dort finden Sie auch ein ausführliches Skript zur Einführung in Mikrocontroller.“
@physiklehrerin @lutz_ Unter https://phyphox.org/de/pool/#ble findet sich auch ein bisschen etwas, insbesondere Projekte zum nachbauen.
@lutz_
Ansonsten aus meiner Erfahrung: Von „Warum müssen wir das machen, kann sowieso nicht in der Klassenarbeit dran kommen.“ über SuS kommen nicht so intuitiv mit Viana klar wie ich, haben nicht die richtigen Apps installiert, obwohl ich das als Hausaufgabe gegeben habe, müssen also im Unterricht noch herunterladen, bis SuS arbeiten super zusammen, helfen sich gegenseitig bei Problemen, kommen zu tollen Ergebnissen.