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#Pylontech

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Was uns bislang noch fehlt, ist der #Stromspeicher. Den wollte uns der #Solateur bei Installation der 2. #Photovoltaikanlage genau so überteuert verkaufen wie den #Wechselrichter.

Erste Anlaufstelle bei der Recherche war für mich nun
#Pylontech (das war das, was uns der Solateur angeboten hatte). Serie #ForceH2.

Der pro-kWh-Preis ist beim
#Speicher mit 4 Modulen à 3,55 kWh, also 14,2 kWh gesamt, am Günstigsten (260,49 Euro / kWh inkl. Versand)

Da beim 10,65-kWh-Speicher (Minimum, was der Speicher haben sollte) der pro-KWh-Preis höher ist, die sich nur in der Anzahl der Module unterscheiden und man für den insgesamt geringsten pro-kWh-Preis (244,23 Euro/kWh inkl. Versand) auch noch weitere Einzelmodule kaufen und (bis insgesamt max. 5 Module pro Turm) dazu bauen kann, ist meine Überlegung, den 14,2 kWh Speicher zu nehmen und eine Zeit lang zu schauen, ob es Sinn macht, noch ein Modul dazu zu machen.

Grundsätzlich liegt der 14,2-kWh-Speicher (auf 10 Jahre gerechnet) bei ca. 59% der von mir statistisch berechnete (prognostizierte) Einsparung durch weniger Zukauf von
#Netzstrom in diesem Zeitraum und würde uns damit effektiv ca. 2.600 Euro einsparen. Laut #Datenblatt ist er ausgelegt auf > 15 Jahre und > 8000 #Ladezyklen.

Spricht irgendwas grundsätzlich gegen Pylontech oder meine Überlegung?

#PV #Photovoltaik #Energiewende

Nach drei Tagen ist das Freifeld mit 8 Solar-Panelen angebunden.

Durch das lange Wochenende war die Gelegenheit günstig: Ich habe den viel zu engen, viel zu schwer zu wartenden Serverschrank geteilt: Schrank 1 enthält nun nur noch das Balkonkraftwerk (Wechselrichter), den MPPT für die 16 Panel, den Batterie-Ausschalter, ein Netzteil für 12 Volt-Geräte (da hängt aktuell nur die Lüftersteuerung für den WR des BKW dran), ein Phoenix-Wechselrichter (Notstrom), ein paar Sicherungen und der Cerbo GX für die Steuerung von Batterie, MPPT und Phoenix.

Die Orions und der Wechselrichter sind in den Schrank 2 ausgelagert worden.

Die Orions werden nun direkt über ein ZigBee-4-fach-Ralais verbrauchs- und Batterie-abhängig geschaltet. Die Lüfter sorgen dafür, dass die Orions im Schnitt 5° C kühler sind, also 55 statt 60° C die großen und ca. 45 statt 50° C bei den beiden kleinen.

Was noch fehlt: der Lüfter, der die schnell auf über 40°C ansteigende Umgebungstemperatur der Orions regelt, in dem er die warme Luft nach draussen pustet. Vermutlich wird ein Lüfter nicht reichen. Außerdem müssen die Lüfter auf dem Wechselrichter noch eine Temperatur-Regelung bekommen.

Aktuell ziehen diese Zusatzplatinen (und die beiden dafür notwendigen Netzteile) ungefähr 9 Watt.

Die Steuerung in FHEM ist durch den Einsatz des ZigBee-Relais einfacher geworden. Die Relaises im Cerbo konnte ich nur über den Umweg FHEM-NodeRed-FHEM steuern. Das ist entfallen.

Zum ersten Mal hätte ich gernen einen 3D-Drucker um ein kleines Gehäuse für das Relais basteln zu können. Eine nackte Platine ist irgendwie blöd. Egal.

Im Schrank ist jedenfalls noch Platz, falls ich auf die Idee komme, den 2000-W-Hoymiles-Wechselrichter auszureizen. Allerdings würde meine Rebellenanlage dann wirklich in den Untergrund rutschen. Aktuell halte ich mich zumindest an die Regel, nicht mehr als 800 W ins Hauseinspeisen. Die Orions schalten sich ja nur zu, wenn die Sonne über das Balkonkraftwerk zu wenig Strom liefert. Und alle 4 Orions können in der Summe ebenfalls nur 800 W.

Ziel ist es, mit der Erweiterung übers Jahr gerechnet an 210 Tagen 12 kWh-Energie nicht bezahlen zu müssen und damit unter einem Jahresverbrauch von 6000 kWh zu liegen, was einer Ersparnis von 850 Euro entspricht. Die Amortisationsdauer liegt dabei bei ca. 8 Jahren, eines ist davon allerdings schon um :-). Allerdings war das noch ohne das Freifeld kalkuliert. Hier hatte ich grob mit 11 kWh pro 210 Tagen gerechnet. Knapp 12 sind es geworden.

Alles in allem habe ich nunmehr 7380 kWP installierte Panel und 7 kWh Akku. Die Akkus sind 2 Pylontech Akkus mit je 3,5 kWh. Und nebenbei läuft unser Fernseher, der an einer Ecoflow River 2 Max hängt, seit einem Jahr CO2-neutral (auch hier gesteuert von FHEM).

#fhem#photovoltaik#solar

Ich möchte einmal ein Zwischenfazit über unsere Rebellen-Solar-Anlage ziehen.

Zur Erinnerung, wir haben ein Balkonkraftwerk, das maximal 800 Watt Leistung abgeben kann. Diese 800 Watt gibt es aber, beim Winkel unserer Anlage, maximal Ende Juni, Anfang Juli. Aktuell kommen wir kaum noch über 600 Watt. Die Anlage ist abgeregelt, d.h. sie läuft in Abhängigkeit vom Verbrauch. Da Ferien sind, läuft hier ein Gaming-PC, eine Abregelung findet also kaum statt. Ohne Gaming-PC haben wir hier einen Grundbedarf von ca. 250 W. Sprich, dieser Wert wird quasi nie unterboten.

Neben diesem Balkonkraftwerk haben wir noch weitere 8 Panel, die einen Akku speisen. Ist der Verbrauch im Haus höher als das Balkonkraftwerk liefert, können bis zu 800 Watt zusätzlich ins Haus eingespeist werden. Um halbwegs rechtskonform zu sein, werden niemals mehr als 800 Watt insgesamt bereitgestellt. Die 10 Panel waren schon installiert, bevor die Modulleistung nicht mehr 2000 W übersteigen durften.

Was kommt aus der Gesamtanlage heraus?

Mit dem Balkonkraftwerk können wir jetzt in der hellen Jahreszeit maximal 4 kWh Energie einsammeln. Die Batterie speichert 7 kWh. Natürlich können die Panel, die die Batterie speisen, auch direkt ins Hausnetz einspeisen (steuerungstechnisch aber wie angesprochen insgesamt nur 800 W insgesamt). Aktuell sammeln wir so um 12 kWh pro Tag ein.
Unser Mehrbedarf liegt bei ungefähr 10 kWh pro Tag. Durch unsere Anlage reduziert sich der Energiebezug aktuell also auf die Hälfte unseres gesamten Stromhungers.

Anders ausgedrückt, statt 24kWh pro Tag müssen wir nur knapp 12 kWh pro Tag bezahlen.

Nun wird es spannend zu sehen, ob diese Rechnung ungefähr 210 Tage im Jahr funktioniert, bzw. ob wir 12 kWh pro Tag x 210 Tage pro Jahr einsparen. bei unserem aktuellen Strompreis rechnen sich alle Investitionskosten (also *WIRKLICH* alle, Kabel, Stecker, Sicherungen etc.) nach ca. 6 Jahren.

Was bleibt festzustellen:

1. 7 kWh-Batterie sind im Sommer ok, von 24 h hilft sie ungefähr 19 h, dass der Energiebezug nicht ins uferlose abgleitet.

2. 8 Panel laden im Sommer diese 8 kWh relativ sicher auf.

4. Es gibt noch eine Energielücke von grob 4 kWh, die ein Akku noch zusätzlich liefern müsste. Dann sind aber mindestens 6 weitere Panel erforderlich.

5. Im Winter werde ich definitiv zu wenige Panel haben. Das ist aber besser, als wenn ich im Sommer den Akku über 24 h nicht wenigstens einmal geladen UND entladen bekomme.

6. Aktuell ist die Akku-Technik mit ca. 30% an den Gesamtkosten beteiligt. Ein weiterer Akku würde den Kostenanteil auf ca. 50% heben (da sind 6 Panel und die notwendige Verkabelung schon berücksichtigt). Die vorhandene Technik, MPPT, DC-DC-Konverter, Wechselrichter, verkraften grob 8 weitere Panel: insgesamt 2x(2x(4in Reihe)parallel)parallel). Was 126 V bei 2x26 A bedeutet. Oder maximal 6560 W. (+ 800 W Balkonkraftwerk).

#solar#photovoltaik#technik

Vor ein paar Tagen kam mein Umtausch-Orion (von 380 W auf 280 W) an. Es war also Zeit, den Solarschrank ein wenig umzubauen. Und da ich gemerkt hatte, wie heiss die Wechselrichter werden können, habe ich dem einen auch noch einen großen 140 mm Lüfter spendiert.

Nun werkeln in meinem Schrank:
- 2 Wechselrichter, ein 2000er, an dem aktuell allerdings nur max. 800 W hängen und ein 800er der aus der Batterie gespeist wird
- ein CerboGX, der den Überblick über den MPPT, die Batterie und den Notfall-Phönix hat
- ein 150/60 MPPT
- 2 Orions mit je ca. 120 W
- 2 Orions mit je ca. 280 W
- 1 Konverter von 48 V auf 12 V für die Lüfter und die ganzen Zusatzplatinen
- 2 Lüfter mit 60 mm
- 2 Lüfter mit 90 mm
- 1 Lüfter mit 140 mm
- 5 Platinen zum temperaturgeregelten Steuern der Lüfter
- ein 4-Kanal-zigbee-Relais zum programmgesteuerten Ein- und Ausschalten der Orions
- ein 250 W Phönix als Notstromaggregat bei Netz-Stromausfall
- und Verteiler, Sicherungen und jede Menge Kabel verschiedenster Querschnitte.

Nicht im Schrank, aber natürlich vorhanden sind zwei Pylontech US3000C Batterien und 10 Solarpanel mit je 410 Wp.

Am Kühlkonzept des Schrankes muss ich noch etwas feilen. Wenn die Tür geschlossen ist, wird es darin ziemlich warm bzw. die Bauteile werden selbst deutlich wärmer. Aktuell bleibt die Tür offen, wegen Staub und so ist das aber keine dauerhafte Lösung. Na, mir wird schon noch was einfallen.

Der Stromverbrauch der Kühlkomponenten spielt übrigens keine Rolle. Im Gegenteil, da die Orions und der Wechselrichter weniger heiss werden, kann aus der Batterie wesentlich mehr Energie erfolgreich in 230 Volt Wechselstrom umgewandelt werden. Es ist durch die zusätzlichen Kabel allerdings deutlich unübersichtlicher geworden, was die Wartung nicht unbedingt vereinfacht.

Durch die vielen Lämpchen hat der Schrank auf jeden Fall ziemlich viel Bling-Bling 🤩